Das HIEKE Qualitätsmanagement

Unsere Vision

Eine vertrauensvolle und langfristige Partnerschaft zu unseren Bestands- und Neukunden aus Maschinenbau, Automotive, Medizin, Luftfahrt, Musikindustrie, Energietechnik und Werkzeugbau aktiv leben, und ihnen mit individuellen zerspanenden Sonderwerkzeugen als überaus professioneller und verbundener Partner stets zur Seite sein.

Unsere Leitsätze

Hier bei HIEKE Sonderwerkzeuge ist der Kunde die wichtigste Person. Wir wollen, dass er mit unserer Arbeit und seinen Sonderwerkzeugen hundertprozentig zufrieden ist.

Für die Qualität unserer Arbeit zeichnet sich unser HIEKE Team namentlich verantwortlich. Denn die Qualität unserer gemeinsamen Arbeit sichert dauerhaft unsere  Arbeitsplätze und den Unternehmenserfolg.

Die HIEKE Qualitätspolitik

Die Kundenzufriedenheit steht in unserem Unternehmen an erster Stelle der Zieldefinition.
Somit sehen wir unsere Herausforderung in der ständigen Verbesserung der Kundenzufriedenheit.
Mit Vorbeugemaßnahmen und einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess verfolgen wir eine stetige Optimierung unserer Arbeitsergebnisse.
Fertigungsbegleitende Qualitätskontrollen, die akribische Dokumentation aller Anfrage-, Angebots- und Fertigungsunterlagen und das große Verantwortungsspektrum unserer Mitarbeiter beschreiben unseren hohen Anspruch an Qualität und gewährleisten unseren Kunden letztendlich enorme Wettbewerbsvorteile.
Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und legen dabei äußerst Wert auf eine langfristige, zuverlässige und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Zu unserem qualitätsorientierten Handeln zählen wir natürlich auch den bewussten Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt.
Mit den kostbaren Rohstoffen und Energien gehen wir sorgsam um.
Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir selbstverständlich auch auf diese wichtigen Aspekte.
Es gilt, Ressourcen zu schonen, Umweltschäden zu vermeiden und Umweltbelastungen zu reduzieren.
Alle einschlägigen gesetzlichen Vorschriften werden eingehalten und die entsprechenden technischen Regeln beachtet.
Alle Mitarbeiter werden bei der Verwirklichung dieser wichtigen Aufgaben einbezogen.
Durch das Einbringen ihrer Erfahrungen und Ideen können sie somit aktiv zum Gelingen beitragen. Die Unternehmensleitung verpflichtet alle Mitarbeiter zur Beachtung der im Handbuch dokumentierten Regelungen.

Zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unseres QM-Systems verpflichtet sich die Unternehmensleitung die erforderlichen Ressourcen bereitzustellen und regelmäßig das QMS auf Wirksamkeit zu überprüfen.

 

Wir betrachten unsere Leistungen stets als kontinuierlichen Verbesserungsprozess, den wir mit verschiedenen Zielgrößen wie z.B.

• Ermittlung der Kundenzufriedenheit
• Zeiterfassung pro Auftrag
• Optimierung der innerbetrieblichen Methoden
• Erfassung / Vergleiche der Energiekosten

stets vorantreiben.

Interessantes zur ISO9001:2015

1. Strategische Ausrichtung der Organisation

Das Qualitätsmanagementsystem muss in die strategische Ausrichtung der Organisation eingebunden werden. Die oberste Leitung muss dazu sicherstellen, dass die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele mit der strategischen Ausrichtung und dem Kontext der Organisation vereinbar sind. Die neue Norm fordert zudem, dass die Unternehmen erfassen, welche internen und externen Belange (z.B. gesetzliche, technische, wettbewerbliche oder soziale Belange) Einfluss auf Ziele, Strategie und Ergebnis des QM-Systems haben.

 

2. Erweiterung der Zielgruppen

ISO 9001:2015 fordert zukünftig eine Festlegung von für das QM-System relevanten interessierten Parteien und deren Anforderungen. Diese können z.B. Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Kooperationspartner, Kostenträger etc. sein. Die neue Norm erweitert hier die Kundenorientierung um weitere Zielgruppen, die in den Fokus des Qualitätsmanagements rücken sollen. Dazu soll die Organisation berücksichtigen, welche Auswirkungen die Parteien auf die Konformität von Produkten und Dienstleistungen haben.

 

3. Prozessmanagement wird wichtiger

ISO 9001:2015 legt größeres Gewicht auf den prozessorientierten Ansatz und auf die Forderung nach einem umfassenden und systematischen Prozessmanagement. Neu ist auch, dass bei der Festlegung der Prozesse Folgendes bestimmt wird: erwartete Ergebnisse der Prozesse, Leistungsindikatoren zur Prozesslenkung, Verantwortungen und Befugnisse sowie Risiken und Chancen, die die Zielerreichung der Prozesse beeinflussen könnten.

 

4. Verteilung der Verantwortlichkeiten

Auch im Bereich der Verantwortlichkeiten tut sich etwas. ISO 9001:2015 nimmt die oberste Leitung für das Qualitätsmanagement stärker in die Verpflichtung. Diese soll die Verantwortung für die Wirksamkeit und die Leistungsfähigkeit des QM-Systems tragen und andere Führungskräfte in ihrer Führungsrolle für das QM-System stärken. Mitarbeiter sollen so eingesetzt, angeleitet und unterstützt werden, dass sie zur Wirksamkeit des QMS beitragen können. Die Funktion des Qualitätsmanagementbeauftragten, der diese Aufgaben bisher übernommen hat, wird dagegen nicht mehr explizit gefordert. Die Organisation gewinnt dadurch mehr Spielraum, die Verteilung der QM-relevanten Aufgaben flexibel vorzunehmen. Bestehende Strukturen, die eine spezielle verantwortliche Person beinhaltet, können aber natürlich beibehalten werden.

 

5. Risikomanagement

Völlig neu aufgenommen in die ISO 9001:2015 wurde die Forderung nach einem systematischen Umgang mit Risiken und Chancen. Organisationen müssen zukünftig Risiken und Chancen identifizieren, analysieren, bewerten sowie Gegenmaßnahmen planen, umsetzen und ihre Wirksamkeit kontrollieren. Wie sie dies zu tun haben, legt die ISO 9001:2015 nicht genau fest .

 

6. Wissensmanagement

Wissen ist in der heutigen Wirtschaft ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Revision der ISO 9001 trägt diesem Umstand Rechnung und fordert einen systematischen Umgang mit Wissen. Dazu gehört, das notwendige Wissen zur Durchführung der Prozesse festzuhalten, aufrechtzuerhalten und für alle Mitarbeiter verfügbar zu machen. Wie das Wissensmanagement umgesetzt werden soll, dazu macht die neue ISO 9001 keine Vorschriften. Es kommt vielmehr darauf an, ein für das jeweilige Unternehmen passende Wissensmanagement aufzubauen.

 

7. Dokumentation – Papier-QM-Handbuch war gestern

Bei der Umsetzung der Dokumentation bietet die Revision der Norm ISO 9001 zukünftig viel mehr Spielraum. Ein QM-Handbuch, in vielen Unternehmen DAS Instrument, um Überblick über das gesamte Unternehmen, das QM-System, die Strukturen und Abläufe abzubilden, wird mit der Revision nicht mehr explizit gefordert. Die Norm passt sich hier heutigen Unternehmensrealitäten, in denen Dokumentationen häufig EDV- oder webbasiert abgebildet werden, an. Ein ausgedrucktes Handbuch ist dafür nicht mehr zwingend erforderlich und praktikabel. Änderungen gibt es auch hinsichtlich der früheren Unterscheidung von Dokumenten und Aufzeichnungen. Diese werden nicht mehr unterschieden. Es wird stattdessen von dokumentierter Information gesprochen, die in der EDV hinterlegt werden soll.

 

Fazit

Zusammengefasst zeigt sich, dass einserseits die Anforderungen an die oberste Leitung sowie an die Qualitätsverantwortlichen steigen und andererseits die neue Norm an vielen Stellen den Unternehmen mehr Flexibilität bei der Umsetzung ihres QM-Systems zugesteht. Qualitätsverantwortliche sollten die Revision nutzen, um bestehende QM-Systeme weiterzuentwickeln und bestehende Strukturen zu hinterfragen. So kann der Weg zu einem praxisnahen und erlebbaren Managementsystem freigemacht werden.

 

Quelle: https://www.certqua.de/qm-blog/die-7-wichtigsten-aenderungen-der-din-iso-90012015/